Mittwoch, 1. Juli 2015

Kommt uns besuchen!

Liebe Freunde, Verwandte, Mitfiebernde, Spender und Sponsoren,

wir wollen ein wenig feiern, dass wir wieder zu Hause sind und werden uns am Freitag um 20:00 Uhr in Knuts Mixbecher treffen. Wir parken unsere Rallye-Autos vor seinem Laden in der Schuhstraße 32 in Uelzen. Besucht uns und fragt uns Löcher in den Bauch!

Dienstag, 30. Juni 2015

Wieder zu Haus

So schnell vergeht die Zeit. Wir sind schon wieder zwei Tage zu Hause! Am Sonntag sind wir in Hamburg über die Zeillinie gefahren:





Und wieder waren viele Leute dort um uns in Empfang zu nehmen! Wir hatten viel Spaß auf dieser Fahrt und noch mehr Glück mit dem Wetter und unseren Autos. Bis auf ein paar kleine Probleme sind wir völlig schadlos durch diese Rallye gekommen. 
Was bleibt sind die atemberaubenden Eindrücke und die Bekanntschaften, die wir auf der Rallye gewinnen konnten. 

Vielen Dank noch einmal an Alle, die mit Rat und Tat zur Seite standen und uns bei dieser Fahrt unterstützt haben!

Samstag, 27. Juni 2015

Heimat

So langsam nähert sich das Ende unseres verrückten, kleinen Abenteuers! Wir sind heute über die Kurische Nehrung, von Litauen aus, zum zweiten Mal in Russland eingefallen :-)


Immer mit dabei, ein kleines Stück Heimat!

Wir haben die Enklave um Kaliningrad durchquert. In Kaliningrad haben wir einen kleinen Stopp gemacht und einen Freund besucht. Nach einer kleinen Irrfahrt durch die verschlungenen und von Schlaglöchern übersäten Straßen der Stadt, ging es dann Richtung Polen.

Je mehr Grenzübergänge wir überqueren, desto weniger werden wir kontrolliert. Als wir vor ein paar Tagen im Norden von Norwegen, bei Kirkenes, die Grenze in die ehemalige Sovietunion überquert haben, wurde maximaler Aufwand betrieben um uns zur Verzweiflung zu treiben. Wir mussten ewig warten, Englisch hat ein Beamter mit Hand und Füßen gerade so verstehen können und die Formulare waren unfassbar schlecht übersetzt und formatiert. Nach dem 4. mal Ausfüllen des Zollformulars (natürlich immer in doppelter Ausführung) haben wir den Bus einmal komplett ausgeräumt. Der Vorteil dabei war, dass wir dabei gleich mal aufgeräumt haben aber die drei Stunden an der Grenze zogen sich ordentlich hin. 
Heute haben wir die Tür auf gemacht, zu gemacht, der russische Zöllner sagt "OK, now go to passport control", stempeln, Tschüss! 15min später waren wir wieder auf der Bahn. 

Auf der Bahn Richtung Heide, Richtung Heimat.

Freitag, 26. Juni 2015

Kurz nach St. Petersburg

Wir sind gestern in Riga angekommen! Vorgestern sind wir - mit einem lachenden und einem weinenden Auge - aus Russland herausgefahren. Glücklich darüber, diese monotone Gegend zu verlassen (1400km Schlaglöcher, nur Wald) aber ein wenig wehmütig darüber, denn St. Petersburg war auch jeden Fall ein Highlight! Wir hatten abends noch Zeit für eine Bus-Tour bei bestem Wetter und waren in einem russischen Restaurant essen. Natürlich ist das niemals ausreichend um ein richtiges Bild von St. Petersburg zu bekommen. Eine aufregende Stadt! Reichlich Bilder gibt es auf unserem Facebook-Kanal: https://www.facebook.com/nordiccharitygroup

Gestern sind wir dann Richtung Tallinn nach Estland gefahren. In einem Naturschutzgebiet ganz dicht an der Ostseeküste liegt befindet sich der Raudsilla Entertainment Complex. Klingt ziemlich modern, ist aber eher dem Auenland der Hobbits nachempfunden. Dort haben sich alle Teams noch einmal getroffen, bevor jetzt endgültig der Weg nach Hause angetreten wird! Ein Riesentipi, das 300 Leuten Platz bietet, Saunen, eine super Crew und eine richtig schöne Landschaft. Das rauschende Fest wurde vom Rallye-Veranstalter organisiert, der sich dafür ordentlich ins Zeug gelegt hat! 



Die gestrige Etappe nach Riga war dann entsprechend kurz, da alle recht spät gestartet sind. Und wie alle großen Städte, durch die wir gekommenen sind, ist auch Riga richtig schön! Heute werden wir uns das ganze noch ein einmal bei Lichte ansehen um dann Kurs auf unseren zweiten Russland-Teil zu setzen! Auf den nächsten beiden Bildern kann man den Fernsehturm von Riga sehen. Das höchste Gebäude in Europa!


So langsam setzt auch das Heimweh ein und wir freuen uns alle darauf wieder zu Hause zu sein!

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei Michael und Herbert Gebers bedanken, die eine erhebliche Summe zu unseren Spenden beigetragen haben. Die beiden setzten sich - auch mit ihrer Firma Gebers & Team - immer wieder für gute Sachen und unsere Region, die Heide, ein! Die beiden sind immer für gute und verrückte Sachen zu begeistern und waren sofort bereit uns bei unserem Abenteuer zu unterstützen! 

Viele Grüße von unterwegs!





Montag, 22. Juni 2015

Kurz vor St. Petersburg

Heute nächtigen wir in einem kleinen Hotel 370km vor St. Petersburg. Für 8 Personen haben wir 180€ bezahlt. Mehr als billig. Und wir brauchen dringend mal wieder eine Dusche. Der Iltis wird eingeparkt, damit er nicht inklusive Inhalt ein neues zuhause findet.

Sonntag, 21. Juni 2015

Russland

So. 2 Stunden haben wir an der russischen Grenze gestanden. Hauptsächlich wegen der schlampig übersetzten Formulare. Die Kontrolle des Autos verlief eher nach dem Motto: "Wir finden alles! Aber es ist uns alles scheißegal."

Fotos gibt es natürlich nicht.

Samstag, 20. Juni 2015

Halbzeit

Heute ist Midsømmar und auch auf unserer Tour ist Halbzeit. Wir haben in der letzten Woche richtig viele abgefahrene Sachen gesehen! Die meisten so beeindruckend, dass man sie weder in Worte fassen, noch mit Bildern festhalten kann. Die Dimensionen sind einfach gewaltig! 



Wir waren heute in Finnland uns sind jetzt kurz vor der russischen Grenze und sammeln jetzt noch einmal Kraft fü die nächsten Tage. Russland ist momentan noch eine kleine Unbekannte. Die politische Lage ist ja momentan ein bisschen angespannt aber wir wollen uns davon nicht allzu sehr beeindrucken lassen. Die meisten Kommentare von Leuten die schon da waren, sind sehr positiv. Ab morgen sind wir dann sicher auch nicht mehr so gut zu tracken sein. Da Russland nicht zur EU gehört und die Telekom-Anbieter haben da auch keinen speziellen Tarif parat. Also werden wir zum Teil das Datenroaming ausschalten. Spätestens, wenn wir irgendwo WLAN haben, updaten wir unsere Position. Drückt uns weiter die Daumen :-)



Tankstop

Es war dringend notwendig, mal wieder Benzin aufzufüllen. 95 Liter und weiter geht's!

Kamaasen Kievari Oy

Finnland

Wir werden mal wieder vom Wetter verwöhnt. Gerade reiten wir durch Finnland um dann wieder über Norwegen nach Russland zu kommen.

Freitag, 19. Juni 2015

400.000km

Wir sind jetzt gleich am Nordkapp! Auf dem Weg dorthin:

Wirklich ein schöner Weg dorthin


Donnerstag, 18. Juni 2015

Weiter weg von der Heimat

Die erste Nacht in der die Sonne nicht ein mal den Horizont berührt liegt hinter uns. Wir hatten bis spät in die Nacht viel Spaß mit den vielen anderen Teams. Ein wirklich verrückter Haufen!
Wir lassen also diesen wunderschönen Strand und machen uns weiter auf Richtung Norden!

Unterwegs - in Schweden und selbst hier über dem Polarkreis in Norwegen - begegnen uns immer wieder große Heideflächen, die uns an unsere Heimat erinnern :-)


Mitternacht

Hier ist länger nichts passiert, deswegen mal ein kleines Update. Der Weg nach Norwegen war unglaublich schön. Wir hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und jetzt auf den Lofoten scheint es auch noch zu halten.

Wir haben es jetzt Mitternacht hier am Strand




Dienstag, 16. Juni 2015

Montag, 15. Juni 2015

Zwangspause

Unsere Kühlung hält weiter Überraschungen für uns parat. Eine abgerissene Schraube an der Zuleitung zur Heizung:

Kurz übergelegt und eine Lösung aus-MacGyvert

Ein bisschen Silikondichtmasse, dann ein Monsterkabelbinder, der die Schraube anpresst, gesichert mit Tesa Gewebeband und Kleine Kabelbinder gegen das Verrutschen. Mal sehen, wie lange wir jetzt Ruhe haben...

Wir haben den Motor ein wenig Ruhe gegönnt und auch einmal Pause gemacht. Gleich nebenan gab es eine Möglichkeit zur Freizeitgestaltung



There is an App für that!

Blogger ibt es fürs iPad, ja, ist aber doof. Macht keinen Spaß. Ich hoffe, das sieht nicht ganz so doof aus, wie jetzt gerade bei mir aufs iPad...

Unsere ersten Tage in Schweden

Wir sind am Samstag noch in Schweden angekommen. Das waren jetzt zwei ereignisreiche Tage! Unterwegs haben wir noch ein Team mit einem Opel Frontera getroffen (ich glaube #78). Mit den dreien und Anne haben wir beschlossen, dass wir noch so weit fahren, wie wir kommen, um die Strecke für den nächsten Tag möglichst kurz zu halten. das sollte sich aber als nicht so gemütlich herausstellen.

Annes Leute haben wir im Süden von Schweden, in der Gegend um Österlen oder Sandhammeren, vermutet. Die wollten unbedingt die erste Aufgabe bewältigen: dort ihren König krönen! Wir haben aber sehr lange an der Fähre nach Dänemark warten müssen und hätten das nur schaffen können, wenn wir bis zum Morgen durchgefahren wären. 

Also haben wir uns einen schönen See auf der Karte ausgesucht, der auf dem Weg liegt. Leider war die Zufahrt zum See sehr kompliziert. Selbst unsere 1:200.000 Karte war nicht genau genug. Und dann hat es auch noch angefangen zu schütten. Aber richtig. Mittlerweile war es schon nach Mitternacht und pechschwarz. In strömendem Regen haben wir den See gefunden. Dann die Erlösung! Der Regen hat einfach aufgehört. Von jetzt auf gleich. So konnten wir zusammen das Zelt aufbauen und endlich schlafen gehen. Leider ist beim Regen vorher Rüdigers Schlafsack so naß geworden, dass er im Auto schlafen musste. Sehr ärgerlich.

Am nächsten Morgen klarte das Wetter auf und wir wurden mit einer schönen Aussicht belohnt. Zum planschen war das Wasser ein bisschen kalt aber für die morgendliche Waschung war das super! Wir hatten uns einen richtig schönen Platz ausgesucht. Auf den Holztischen und -Bänken könnten wir dann in der Sonne frühstücken und den Schlafsack trocknen. Nach Kaffee und einer heißen Portion Chili (Danke Muddi!) ging es uns schon viel besser.


Unserem Bulli ging es allerdings nicht so gut. Ich würde mal sagen "ordentlich Rotz in der Nase" beschreibt es ganz gut. Wir haben das Wasser aus dem Ausgleichsgefäß abgelassen um mal zu sehen, wie viel Öl sich angesammelt hat: ein Drittel Liter!!11elf Nicht gut. Wirklich gar nicht gut.

Über den elektrischen Buschfunk erfuhren wir, dass das Team Bullinauten sich in einer Werkstatt von einem Deutschen die Einspritzleitungen löten lassen hat. Kurz angerufen und erfragt, wo die Werkstatt ist und den Kurs gesetzt. Der Umweg von 200km ist zwar ordentlich aber die anderen waren sehr zufrieden. Und das an einem Sonntag! Also los!

Rüdiger und Luca sind mit Anne Richtung Norden, zur nächsten Tagesaufgabe, gefahren. Stefan und ich nach Süden. Über Schotterpisten und zwischen Kuhweiden haben sich beide Teams ihren Weg gebahnt! So stellt man sich Schweden vor. Überall bunte Holzhäuser, Volvos, Elchgehege, und und und.... 

Die Werkstatt von Moses war nicht zu übersehen. Ein Prachtbau von einer Autoschrauberei. Inklusive Oldtimerrestauration und Lackiererei. Feinste Technik und der Chef wohnt nebenan. Moses ist echt ein super netter Typ! Er war auch gleich bereit auch noch uns zu helfen. Seine Frau war natürlich nicht so begeistert von der Idee, weil Sonntag sein einziger freier Tag ist. Wir allerdings schon! Das einzige, was wir machen konnten, den Ölkühler abklemmen, war schnell gemacht. Ein Mechaniker hatte uns am Start in Hamburg gesagt, der könnte undicht sein. Moses sagte, dass so ein Ölkühler so eine neumodische Erfindung sei und man das Teil eh nur beim Ziehen von Wohnwagen bei 35 Grad in Spanien braucht. Und wenn es etwas schlimmeres ist, wie Zylinderkopfdichtung oder ein gerissener Kopf oder Block, müssten wir eh die Sinnfrage stellen... 

Sehr dankbar aber mit einem mittelmäßig mulmigem Gefühl sind wir wieder los und geben Gas! Wir müssen die anderen noch einholen! Ob die Schnelllösung des überbrückten Ölkühlers lüppt sehen wir morgen (Montag), nach erneuter Prüfung des Wassers. 

Gegen 22:00 Uhr sind wir in Örebro auf dem Campingplatz bei Rüdiger und Luca angekommen. Die beiden hatten schon ihr Zelt aufgeschlagen und sich mit Renni und Jörg vom Team Rückenwind angefreundet. 

Der nächste Tag (also heute, Montag) hat super begonnen! Viel Sonne, blauer Himmel, Kaffee und unfassbar gutem Astronautenfutter:

Tüte aufreißen, kaltes oder heißes Wasser bis zum Strich, 10min stehen lassen, lecker! Gibt's auch als Müsli oder andere Gerichte. Danke Wildnissport!

Nach dem Frühstück haben wir das Wasser kontrolliert und wieder aus dem Ausgleichsbehälter abgelassen. Ergebnis: nur noch Reste von Öl!! Yay! Großartig! Ich gebe noch keine Entwarnung aber es sieht gut aus!

Heute steht eine ordentliche Etappe ins Haus. Fast 600km Richtung Norden nach Östersund. Der Iltis hat ein kleines Problem mit der Elektrik und spielt wieder Weihnachtsbaum. Die Batterien sind okay und ein Masseschluss ist auch nicht zu erkennen... Deswegen sind Stefan und ich heute Vorhut und Luca und Rüdiger konsultieren eine Werkstatt.

Ziemlich viel Text... aber jetzt seid ihr up to date! Drückt uns weiter die Daumen!


Samstag, 13. Juni 2015

Ab durch Dänemark

Die Überfahrt nach Dänemark war ereignislos. Wir haben währenddessen unser Verdeck montiert. Natürlich genau passen, denn in Dänemark regnet es gerade in Strömen. Weiterhin haben wir gerade Anne vom Team 99 aufgesammelt, die VOR ihrem Team auf die Fähre kam und ohne ihre Teammitglieder übergesetzt hat. Nun begleiten wir sie ein Stückchen.

Fähre nach Dänemark..

Es ist KAUM einer hier! Meeeh!

Freitag, 12. Juni 2015

Der Iltis ist "fertig" - ich auch...

So.. Ich bin dann mal fertig mit aufrödeln.
Zumindest zu 90%. Morgen früh will ich noch ein paar Kleinigkeiten in den Iltis werfen und dann bummelig um 7.30/8.00 Uhr bei Luca in Ashausen sein. Sein Zeug muss ja auch noch irgendwo Platz finden.

Ja Mami, ja Papi! Nächstes Jahr nehme ich auch einen Transporter.. Aber ich will doch Cabrio fahren.. Oder eine motorisierte Rikscha? Indien? Mal sehen..

Illusionen

... oder eine kleine T4-Zusammenfassung vor Fahrtantritt.

Wie angekündigt, schreibe ich noch einen kleinen Artikel zu organisatorischen Hürden rund um unseren fahrbaren Untersatz.
Eigentlich wollten wir ja gerne mit dem T3 eines Freundes diese Tour absolvieren. Denn, so ein T3 hat auf jeden Fall mehr Flair als ein T4. Aber man erkennt schon an der Nummerierung ein kleines Problem: ein T3 ist älter und erfordert mehr Liebe.
Gerade unser hatte ein kleines Problem. Er stand eine Weile trocken und geborgen in einer Halle. Er stand. Und so wurde uns von einigen Seiten geraten - gerade bei einem T3 - lieber erstmal einen Meister + Bühne zu konsultieren. Und das gestaltete sich in unserem Fall als gar nicht so einfach. Um damals Geld zu sparen, haben Stefan und ich darauf verzichtet den Anhänger-Führerschein zu machen; das sollte sich jetzt rächen. Um einen relativ einfachen Check hinzubekommen brauchten wir also:
  1. T3
  2. Trailer für T3
  3. Auto, dass genug ziehen darf
  4. Stefan und Mich
  5. Vattern, der einen alten "Lappen" hat
  6. Bühne
  7. KFZ-Meister
Das sind echt viele Punkte, die alle gleichzeitig da sein müssen, damit nur so ein läppischer Check-Up gemacht werden kann. Natürlich könnte man den T3 einfach in eine Werkstatt bringen aber 1. ist das zu einfach 2. wollten wir - blauäugigerweise - gerne viel selber machen und 3. ist das auch ganz schön teuer... nur mal so eben für einen Urlaub?! Naja... 
Mal in der gleichen Reihenfolge, was alles so passieren kann (Punkte, s.o.):
  1. Ja, gut. Der ist immer da.
  2. Leider keinen im Bekanntenkreis. Immer mal wieder vermietet. Teuer.
  3. War lange Zeit ein Problem, weil Trailer + T3 sind 1,5t!
  4. Beide in letzter Zeit sehr eingebunden in Projekte.
  5. Pensionär, hat also nie Zeit.
  6. Bei zwei Freunden kurz vorher kaputt gegangen, bei einem terminliche Diskrepanzen. Alternative: Grube
  7. Eine Freundin von uns ist Innungsmeisterin (huhu, Tina  o/ ) und hatte Zeit und Lust. Dann kam die Geschichte mit den Ventilen... ;) und weg war die Zeit. 
So gingen die Wochen ins Land. Und der T3, der stand. 
Letztendlich hatten wir es an einem Abend geschafft den T3 auf eine Bühne zu hieven (danke Orhan, Till). Wie erwartet fanden wir einige Kleinigkeiten, die man vor einem 7500km-Trip lieber macht. Aber da Tina leider nicht mehr zur Verfügung stand, mussten wir uns die Frage stellen, ob wir überhaupt den T3 rechtzeitig fertig bekommen würden. Und wenn ja, zu welchem Preis? Für die Sachen, die Stefan und ich nicht machen können, kann man ein "neues" Auto kaufen. 
Die Antwort darauf hatten wir dann schnell gefunden und uns für den T4 entschieden. 

Also: gar nicht so einfach, wenn man nicht schon ein passendes und fahrendes Vehikel hat. Einzelne kleine Hürden können sich zu einem ordentlichen Berg auftürmen, wenn es zu viele werden. Vor so einer Tour gilt es nüchtern abzuwägen: habe ich ein Auto, mit dem ich diese Tour fahren kann? und wenn nicht, bekomme ich es rechtzeitig fertig?

Aber: Der T4 fährt sich super! Die Arbeiten waren echt umfangreich aber das Auto ist jetzt eine gute Basis. Ich freue mich schon unheimlich auf morgen und die 400.000km, die wir mit dem Blauen Blitz auf der Tour erreichen! Ich hoffe, dass er uns noch einige Tausend Kilometer mehr erhalten bleibt :) 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Reichlich zu tun!

Neulich habt ihr ja schon im Post von Rüdiger gehört, dass die Tage jetzt vor der Rallye sehr kurz werden können. Viel ist passiert, seit ich das letzte mal hier geschrieben habe. Heute waren wir einkaufen, gestern beim folieren und in der Werkstatt. Vor dem Vorfall mit der geplatzten Bremsleitung habe ich die 396k mit dem blauen Blitz geknackt; hat genau bis auf den Hof gepasst :)


Und in de Tagen vorher waren wir natürlich auch fleißig und haben vieles organisiert, Dachgepäckträger organisiert und montiert, Reserveräder beschafft, neues Radio eingebaut, "Gardinen" für die Heckscheiben entworfen, und ein Dachfenster eingebaut, dass ordentlich Frischluft in unsere Koje schafft.



Wir sind so langsam in den letzten Zügen und freuen und schon total auf die Tour! Mittlerweile ist es auch schon 00:34 Uhr und ich werde gleich die Lichter löschen. Heute am Freitag um 14:00 werden wir uns aus der Heide offiziell verabschieden und uns noch einmal den Fragen von Presse, Freunden und Helfern stellen. Kommt uns gerne noch einmal besuchen! Wir treffen uns bei der 

Firma Gebers und Team in Müden an der Örzte, Unterlüßer-Str. 1! 

Dienstag, 9. Juni 2015

Typischer Tagesablauf VOR einer Rallye

Es ist ja nicht so, dass ich mich langweilen würde:

9.00 Uhr Besuch des ersten Folierers. Gute Firma aber voll mit Aufträgen.

10.15 Uhr Zweiter Folierer. Kann zeitnah alles machen.

11.30 Uhr "Dinge" kaufen bei einem Eisenwarenladen. Schuhe. Hose. Gepäcknetz.

13.00 Uhr Computer reparieren

14.30 Uhr Mittagessen. Yay!

16.00 Uhr Zweiter Besuch Eisenwarenladen. Morgen bin ich hier schon wieder..

Gleich:
19.00 Uhr Freund helfen. In Großburgwedel.

23.06 Uhr Fertig. Ab auf die Couch / ins Bett. 6.30 Uhr aufstehen. Morgen um 7 Uhr wird foliert.

200km bin ich heute gefahren. Keine Ausfallerscheinungen beim Iltis. Meine Zuversicht wächst.

Freitag, 5. Juni 2015

Weihnachtsbaum-Syndrom oder "Lieber jetzt - als 30km nach dem Start!"

Nichtsahnend befuhr ich heute die Landstraße zwischen Suderburg und Hösseringen. Der Wind wehte durch mein Auto, da ich ohne Türen fuhr. Ich hörte einen netten Sommergroove. Plötzlich sah ich, dass die Warnlampen 7,8 und 9 in meinem Tachometer aufleuchteten:

 

Leichte Panik überfiel mich. Was mache ich? Stehenbleiben? Weiterfahren? Abkühlen lassen? Da ich kurz vor Hösseringen war, fuhr ich bis zum Parkplatz meines Mechanikers. Dort stellte ich den Iltis mit eingeschaltetem Batterieschalter ab. Die Lüfter fingen erwartungsgemäß nach kurzer Zeit an, zu laufen. OK. Er wird also nicht kochen. Soweit so gut. Nachdem ich die Motorhaube geöffnet hatte, fiel mir nach wenigen Sekunden die fehlende Verbindung zwischen Motor und Lichtmaschine ins Auge. Sofort hatte ich auch den Hinweis meines Bruders im Kopf klingeln, dass das Isolierungsstück zwischen Lichtmaschine und Generator vorhanden sein muss.


Nun ja - es war vorhanden - die dazu passende Schraube fand ich aber zwischen Motor und Lima liegend. Ein Wunder, das ich sie nicht verloren hatte. Leider saß die Lichtmaschine aber auch auf der Wasserpumpe auf und produzierte dort einen Masseschluss, der den Weihnachtsbaum in meinem Tacho auslöste. Da ich noch nicht genügend Werkzeug resp. Ersatzteile an Bord hatte und mein Schrauber noch am Arbeiten war, rief ich meinen Bruder an, der mir einen Spanngurt mitbrachte, mit dem wir die Lichtmaschine wieder in die richtige Position zogen. Nun zeigte sich aber die Ursache des Problems: Die Schraube war abgeschert und steckte noch zur Hälfte in der Mutter. So ein Ärger! Mein später hinzugekommener Mechaniker entfernte dann die Schraube und ersetzte sie durch eine neue provisorische Schraube. Darf ich meinen Mechaniker falten und mitnehmen? :-)

Auftrag für morgen: Ersatzschrauben kaufen!

Aber wieder einmal zeigte sich - lieber alle Fehler vorher finden, als 30km nach dem Start oder mitten in Russland den Pannendienst anrufen müssen!

Dienstag, 19. Mai 2015

Verbesserung der Fahrsicherheit

Nachdem ich schon vor Wochen feststellte, dass die Kunststofffenster des Iltis einigermaßen blind sind (glücklicherweise bin ich ohne Türen zum TÜV gefahren!) und ich eine Gefahr für den Verkehr bin, war ich stark am überlegen, ob ich die Fenster (mit den Türen) tausche.

Nach einer kurzen Suche stieß ich auf einen Artikel, in dem ein Cabrio-Besitzer über das gleiche Problem klagte. Ihm wurde eine spezielle Reinigungspolitur empfohlen. Nachdem ich die Preise für die neuen Türen gesehen habe, war ich bereit, 20€ für zwei Flaschen Politur auszugeben. :-)

Ich denke mal, das erste Ergebnis läßt sich sehen:


Vor der PoliturNach der Politur

Ich werde das Ganze mit einer professionellen Politurmaschine (bzw. Politurscheibe auf Bohrmaschine) wiederholen. Dann sollte ich wieder klar sehen können.

Sonntag, 10. Mai 2015

Funkgerät im T4

Da wir ja mit zwei verschiedenen Fahrzeugen unterwegs sind, wäre es schön, während der Fahrt miteinander in Kontakt zu bleiben. Mobiltelefone sind ja in unseren Breiten sehr praktisch für so etwas. Da wir aber 10 verschiedene Länder besuchen - 500€-Rechnung ich komme  - und die Netzabdeckung nicht immer die beste sein wird, bleibt nur die Alternative: Funkgerät!

Rüdiger war so freundlich und hat die beiden Funkgeräte mit passenden Antennen organisiert. Für den besten Einbauplatz im T4 habe ich Google befragt und ein wenig ernüchtert festgestellt, dass Menschen so ein Funkgerät ziemlich überall im T4 einbauen, wo sie gerade meinen. Also bin ich selber auf die Suche nach einem geeigneten Einbauort gegangen und habe mich für "unter dem Armaturenbrett" entschieden. Die Klappe dort kann man mit drei Schräubchen entfernen und die Kabel super verlegen. 12V vor dem Radio abgegriffen: läuft! Yeah!



Wenn mir jetzt noch mal jemand sagen könnte, wie ich die Antenne besser nach draußen verlegen könnte als durch die Tür?! Vorschläge?



Samstag, 9. Mai 2015

Innenausbau für Koje und Stauraum

Hej zusammen, diese Woche ist der Ausbau im hinteren Teil des Busses fertig geworden. Damit wir auch genug Platz haben für unsere ganzen Sachen haben wir das Bett ein wenig höher gebaut. Dadurch haben wir einiges an Platz unter uns als Stauraum. Zudem sind die Beplankungen an den Seiten überholt worden.




Den vorderen Teil kann man von der Seite und über eine Klappe beladen.



Großen Dank gebührt hier meinem Vater, der uns bei der Umbauaktion unterstützt hat!

Mittwoch, 29. April 2015

T4 ist zugelassen!

Stefan hat die Zulassung für den T4 gemacht. Nun fährt er über die malerischen Straßen in der Heide! Bald auf Europatournee - auch in ihrer Nähe :)

Amtliches Kennzeichen: UE - EI 2222

Umbauarbeiten haben begonnen