Mittwoch, 29. April 2015

T4 ist zugelassen!

Stefan hat die Zulassung für den T4 gemacht. Nun fährt er über die malerischen Straßen in der Heide! Bald auf Europatournee - auch in ihrer Nähe :)

Amtliches Kennzeichen: UE - EI 2222

Umbauarbeiten haben begonnen



Dienstag, 28. April 2015

Ein neues Team-Mitglied

Nach einigem Hin und Her haben Stefan und ich uns dafür entschieden den T3 kurzfristig zu ersetzen (dazu in einem späteren Beitrag mehr). Die Idee eines fahrenden Betts haben wir nicht verworfen, denn wir würden gerne das Auto nach der Rallye weiterfahren. Also sollte es wieder ein Bus werden.

Als glückliche Fügung betrachte ich, dass das Angebot für unser Auto, eine Stunde vorher bei Facebook aufpoppte (Danke Jan!). Kurz darüber diskutiert, Tina unserer Lieblings-Innungsmeisterin Bescheid gegeben und abends hingefahren. Und da stand er dann, der T4. Ein Transporter (also mit Zwischenwand). Ein bisschen désolé durch die häufigen Einsätze als Baustellenfahrzeug. Ein bisschen Rost hier und eine Delle da aber sonst ganz schnieke. Der Motor wurde gerade komplett überholt und läuft dieselweich. Eine Markise an der Seite hat er auch. Im Ladebereich findet man die meisten Schmarren. Aber das werden wir überholen. Das wichtigste ist: er springt ohne Mucken an und fährt wie ne Eins. TÜV ist noch bis Mitte nächsten Jahres gültig.

Tina gibt ihr ok, wir dem Besitzer das Geld, wir haben ein neues Auto! Yeah! Da der Bus gerade nicht angemeldet ist, liefert uns der ehemalige Besitzer den Bus am nächsten Tag sogar bis vor die Haustür. Besser hätte es wohl nicht kommen können!

Die Anzeige

Montag, 27. April 2015

TÜV für den Iltis

(Erstellt von Rüdiger)

Heute Abend wurde mir der Schlüssel für den VW Iltis zurück gegeben. Alle vom TÜV bemängelten Dinge wurden repariert oder ersetzt. Dank der guten Pflege meines Bruders Gunther war es nicht wirklich dramatisch. Ein paar Bleche mussten geschweißt, sowie ein paar Teile ersetzt werden. Normale Verschleißteile. Angst machte mir der Ölverlust. Dies war aber höchstwahrscheinlich nur eine Motordichtung, die nach 30 Jahren erneuert wurde. Ich liebe Autos ohne anfällige Technik!! Trotzdem behalten wir das mal im Auge. Zündung ist auch perfekt eingestellt worden. Er nimmt das Gas wunderbar an und lässt die Pferde galoppieren. Ein Vergnügen, damit zu fahren! 

Ein großes Lob geht hier an meinen Autoschrauber!

Ich habe dem TÜV-Prüfer bei der ersten Vorstellung gesagt, dass er bitte besonders gut prüfen soll. Uns ist nicht geholfen, wenn das Auto irgendwo zwischen Sertolowo und St. Petersburg verreckt! 

Morgen fahre ich damit erneut zum TÜV. Drückt mir die Daumen!

Bisher habe ich ca. 600€ an Ersatzteilen ausgegeben.


VW Iltis 001.jpg
VW Iltis 001“ von Gunther E. Biernat - Eigenes Werk. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Mittwoch, 22. April 2015

Wie alles begann

(Erstellt von Stefan)

Es war ein leicht nieselieger Vormittag und die neue Business Punk war gerade am Kiosk angekommen. Als begeisterter Leser dieser Zeitschrift, war es natürlich Pflicht sich eben diese auf dem Weg zum Bahnhof zu besorgen. Es waren mal wieder eine ganze Menge interessanter Artikel in dem Heft. Einer hat jedoch mein Leben verändert (naja zumindest meine Urlaubsplanung für das nächste Jahr).

Beschrieben wurde ein Trip ins Verderben. 8000 Kilometer in einem alten Volvo, fernab von jedem geordneten 9to5 Lifestyle. Ohne Autobahn und ohne GPS in einem Auto, das mindestens 20 Jahre auf dem Buckel hat. Die Protagonisten dieses Berichts haben viel erlebt. Von endlosen Straßen über wundervolle Naturerlebnisse und Aufgaben, die einen schon ein bisschen gruseln lassen (vor Ekel oder Ehrfurcht :D). Es geht einmal um die Ostsee. Von Hamburg aus über Dänemark, Schweden und Norwegen zum Nordkap. Danach geht es weiter über Finnland & Russland bis nach St. Petersburg und weiter über die baltischen Staaten zurück nach Hamburg. Eben ein richtiges Abenteuer.
Und wie sollte es nicht anders sein… Natürlich passieren die schlimmsten Dinge fernab jeder Zivilisation… Aber HEY!! Was ist schon eine abgetrennte Fingerkuppe, wenn man sie irgendwo in der Russischen Einöde in einem Krankenhaus nähen lassen kann, in dem auch gut und gerne der nächste SAW Teil spielen könnte…
EGAL! Sie würden es jederzeit wieder tun. Das ist das Fazit der Reisenden.

Vom der Abenteuerlust gepackt, habe ich erst einmal jeden angesprochen, ob er nicht Lust hat, im nächsten Jahr an der "Baltic Sea Circle" teilzunehmen. Nach den ersten 20 Zusagen war ich dann doch etwas stutzig und habe mal einen groben Finanzrahmen abgesteckt… Da trennte sich schon die Spreu vom Weizen und herauskristallisiert haben sich mein Bruder Michael, Rüdiger und Luca. Ein bunt gewürfelter Haufen ohne jede Kenntnisse was Motoren, Fahrwerk oder sonstiger grundlegender Technik, die in so einem Auto steckt. EGAL! Wozu gibt es denn bitte Erste-Hilfe-Bücher und Panzertape?

Um möglichst viel für einen guten Zweck spenden zu können, kam relativ schnell der Gedanke der Sponsorensuche auf. Um dem Ganzen auch einen seriöseren Touch zu geben als „4 Leute, die von schrauben keine Ahnung haben - in einem alten Auto - irgendwo 300km vor Murmansk in der Russischen Pampa strandet“ zu geben, musste natürlich auch ein Name her. Nach langen Überlegungen haben wir uns auf „NORDIC CHARITY GROUP“ geeinigt. Damit sollte klar sein wo unsere Priorität liegt! Ein Abenteuer zu erleben und so viel Gutes zu tun, wie möglich! Die 750€ pro Fahrzeug, die an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden sind zwar schon nicht wenig, wir wollen jedoch deutlich mehr zusammenbekommen. Der Erste Entwurf der Sponsorenmappe ist auch schnell auf den Weg gebracht. Jetzt heißt es Aufmerksamkeit gewinnen und möglichst viele Firmen für die gute Sache zu gewinnen.

Die letzten schönen Tage in diesem Jahr haben wir dann für ein Fotoshooting genutzt, um der Sponsorenmappe den letzten Schliff zu verpassen. Den Iltis ausgepackt und neben die YAK 50 gestellt um einen ‘‘coolen“ Bezug zu Russland zu bekommen. 

Die Suche nach dem Auto gestaltete sich da schon schwieriger. Mein Bruder und ich wollten unbedingt einen alten amerikanischen Geländewagen mit einem dicken V8. Bei Luca und Rüdiger war die Wahl recht schnell auf den VW Iltis von Rüdigers Bruder gefallen.
Nach einigen Recherchen stellte sich heraus: „ V8?? Ähm.. nee..“ 2000€ Sprit sind dann doch leider nicht drin. Also wieder auf Start. Dann der zündende Gedanke: „Matu hat noch seinen alten Bus bei sich in der Halle!“ Wie sich herausgestellt hat, wurde der Bus seit mehreren Jahren nicht mehr bewegt. Bis auf den leicht muffigen Geruch durch die Matratze steht er aber gut da. Klar.. Die Reifen sind nicht mehr so toll und die Bremse ist festgerostet. Guter Dinge haben wir uns aber einen Hänger gemietet und das Goldstück in meine Einfahrt gestellt. „Es muss ja viel gemacht werden!“
Dann passierte über den Winter erst einmal nix.

Über den Winter hinweg wurde kräftig genetzwerkt um sich schon vorab mit einigen Teams auszutauschen und zu planen, was alles noch zu erledigen ist. Es ist eine ganz Menge… Reisepässe auf den neusten Stand bringen, einen internationalen Führerschein beantragen, die Bürokratie zwecks eines Visums bemühen, usw…